Küche minimalistisch einrichten: mehr Klarheit in wenigen  Schritten

Küche minimalistisch einrichten

Küche minimalistisch einrichten

Mehr Klarheit in wenigen Schritten

Mehr Klarheit in wenigen Schritten

Die eigenen vier Wände dienen den meisten Menschen als sicherer Rückzugsort und Oase der Ruhe. Eine minimalistische Küche fungiert als Herzstück der gesamten Wohnung und macht aus jeder Koch-Session eine Zeit der Meditation und Entspannung. Mit einer zurückhaltenden Einrichtung lassen sich in der Küche ungestört neue und kreative Gerichte erschaffen. Gleichzeitig fällt nach dem Kochen das Aufräumen unfassbar leicht – ein rundum sorgenfreies Erlebnis.

Wir zeigen euch, was zur Grundausstattung einer minimalistischen Küche gehört und worauf leicht zu verzichten ist.

 

Küche minimalistisch gestalten: So geht’s los!

1.Bestandsaufnahme: Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Eine Bestandsaufnahme aller Küchengeräte, Geschirrsets, Einrichtungsgegenstände und Dekoartikel verschafft einen Überblick. Es gilt zu klären, aus wie vielen und vor allem welchen Gegenständen das Inventar momentan besteht. Vielen kann es helfen, jeden Gegenstand zur Erfassung schriftlich zu notieren, um sich einen bestmöglichen Überblick zu verschaffen. So lässt es sich im Nachgang besser aussortieren.

 

2.„Brauche ich das wirklich?“: Wer nicht sicher ist, welche Utensilien wie häufig verwendet werden, kann zunächst die aktuelle Küchenausstattung in eine Kiste oder einen Karton legen. In einem festgelegten Zeitraum (z. B. innerhalb von drei Monaten), gilt es nur die Dinge zurück an ihren Platz zu legen, die im Alltag tatsächlich benutzt wurden. Saisonale Gegenstände, wie Ausstechformen für Weihnachtsplätzchen, können von diesem Verfahren ausgeschlossen und separat gesichtet werden.

 

3.Eine klare Linie finden: Eine Küche richtig ausmisten, bedeutet auch, sich vorab eine Vision davon zu machen, wie das fertige Ergebnis aussehen soll. Ziel ist es, eine Einheitlichkeit zu schaffen. Ein Moodboard oder eine Liste helfen nicht nur, die eigene Ausstattung zu überdenken, sondern auch die gewünschte Einrichtung des neuen Raums besser zu visualisieren. Eine minimalistische Küche zeichnet sich nicht nur durch eine reduzierte Ausstattung, sondern auch durch optische Klarheit, monochrome gedeckte Farben und klassische, zurückhaltende Designs aus. Funktionalität bleibt dabei das A und O. Hinterfragt dabei aber zum Beispiel auch: Sind eure Putzmittel im Schrank sinnvoll organisiert?

 

 

Welche Must-haves gehören in eine minimalistische Küche?
Welche Must-haves gehören in eine minimalistische Küche?
Welche Must-haves gehören in eine minimalistische Küche?

Welche Must-haves gehören in eine minimalistische Küche?

 

Der Aufbau einer minimalistischen Küchenausstattung klingt im ersten Moment nach viel Aufwand, da jeder Gegenstand genauestens beäugt und auf den Prüfstand gestellt wird. Dabei gibt es keine pauschalen Regeln, wie viele Gegenstände es sein dürfen, um eine Küche dauerhaft ordentlich und minimalistisch zu halten.

 

Die zentrale Frage lautet: Wie sieht das persönliche Koch-, Back- und Essverhalten aus? So entsteht eine erste Vorstellung vom individuellen Anspruch an die eigene minimalistische Küche. Anhand eurer Bedürfnisse lässt sich eine Küche am besten ausmisten und ordentlich halten.

 

Wie viele Tassen und Gläser braucht ein Haushalt?

 Tassen sind klassische (Werbe)Geschenke und Souvenirs, die sich über die Jahre in der Küche anhäufen. Viele besitzen eine riesige Sammlung, von der sie meist nur einen Bruchteil gerne verwenden und ansehnlich finden. Dabei ist das Leben zu kurz für ungeliebtes Porzellan! In eine minimalistische Küche gehören nur Tassen, die regelmäßig gebraucht und vor allem gemocht werden. Ebenso verhält es sich mit der Glassammlung: Kommt regelmäßig so viel Besuch vorbei, dass eine große Gläsersammlung gerechtfertigt ist?

 

Schalen und Schüsseln für jede Mahlzeit?

Zum Frühstück gibt’s die Müslischale, mittags eine Suppe im tiefen Teller und zum Nachtisch wird eine Schüssel gereicht: Wie wäre es stattdessen, sich auf wenige Schalen zu beschränken, die für jede Mahlzeit geeignet sind und sich damit vielseitig einsetzen lassen?

 

Küchenhelfer auf dem Prüfstand

Heutzutage wird für jeden Handgriff in der Küche das passende Küchenutensil angeboten: Der Eierkocher, Entsafter, Entkerner und Schneebesen in allen Größen und Formen. Passen alle Geräte zum aktuellen Kochverhalten? Liegt der Bedarf für jedes Gerät vor? Nehmt euch Zeit und beäugt die aktuellen Küchenhelfer ganz genau.

Küche richtig einräumen:

Was ist zu sehen und was muss in die Schränke? Zum Prozess gehört es nicht nur, seine Küche auszumisten, sondern auch die übrigen Gegenstände übersichtlich unterzubringen.

  1. Schränke: Große Gegenstände, wie Töpfe und Pfannen, sind in Schränken und großen Schubladen gut aufgehoben.

  2. Körbe: Stehende und hängende Körbe sind nicht nur tolle Dekoelemente, sondern eignen sich optimal dafür, eine Küche richtig einzuräumen. Obst, Gemüse und Küchenutensilien finden hier Platz.

  3. (Einmach-)Gläser: Gläser sind optimal, um unruhig wirkende Verpackungen aller Größen und Farben aus dem Sichtfeld zu verbannen. Stattdessen lassen sich Gewürze, Nudeln, Reis und andere trockene Lebensmittel bestens in Gläser umfüllen: Im Schrank oder auf einem offenen Regal machen sie mit selbstgemachten Etiketten auch optisch was her.

  4. Rollbare Allzweckwagen: Rollbare Schränkchen und Elemente füllen kleinere Zwischenräume optimal aus und lassen sich zudem sehr vielseitig für zusätzlichen Stauraum einsetzen.

  5. Trennelemente: Trennwände aller Art, beispielsweise in Schubladen mit Besteck, Gewürzen und Einmachgläsern, sorgen für Struktur und helfen, die Küche ordentlich zu halten. So bleiben alle Zutaten und Utensilien dauerhaft an ihrem Platz und fallen auch bei raschen Bewegungen während des Kochens nicht um.

Küche richtig einräumen

Küche minimalistisch aufräumen: alles eine Frage der persönlichen Bedürfnisse

Wer viel und regelmäßig kocht, braucht eine umfangreichere Ausstattung. Eine minimalistische Küche definiert sich also nicht über die Anzahl an Utensilien, sondern vielmehr über das Bewusstsein für seine eigenen Besitztümer und deren regelmäßigen Gebrauch. Eine ausführliche Bestandsaufnahme hilft dabei, die Küche auch langfristig ordentlich und minimalistisch zu halten.

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