Küchenbeleuchtung: So plant ihr euer Licht perfekt

Küchenbeleuchtung:
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So plant ihr euer Licht perfekt

So plant ihr euer Licht perfekt

Die Küchenbeleuchtung ist eines der wichtigsten Elemente in jedem Zuhause. Sie schenkt Licht fürs Kochen und trägt zur passenden Stimmung für den Abend mit Freunden bei. Daher ist es umso wichtiger, die Küchenbeleuchtung perfekt zu planen. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ideen und Tipps, worauf bei der Küchenbeleuchtung zu achten ist, findet ihr in diesem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis:

Regeln für die Küchenbeleuchtung

Moderne Küchenbeleuchtung

Inspirationen für Küchenbeleuchtung

Direktes oder indirektes Licht in der Küche?

Küchenbeleuchtung mit LED

Küchenbeleuchtung nachträglich einbauen

Küchenbeleuchtung an der Decke

Wie ist die Küche richtig auszuleuchten? – Regeln für die Küchenbeleuchtung

  • Licht in der Küche muss funktional, praktisch und angenehm sein.  

  • Das optimale Küchenlicht verbindet eine Grund-, Sekundär- und Akzentbeleuchtung. Diese richtet sich nach der Größe und Form der Küche

  • Die Beleuchtung für den Arbeitsbereich hängt 70 bis 80 cm über der Arbeitsplatte

  • Zum Kochen empfiehlt sich ein neutralweißes Licht. Das steigert Konzentration und Motivation. Für alle anderen Leuchten gilt: warmweißes Licht.   

  • Die optimale Beleuchtungsstärke liegt bei 500 Lux.

Wie ist die Küche richtig auszuleuchten? – Regeln für die Küchenbeleuchtung

Die moderne Küchenbeleuchtung 

Die moderne Küche ist wie das zweite Wohnzimmer. Hier kommen Freunde und Familien zusammen, die gemeinsam kochen und die Zeit genießen. So ein vielfältiger Raum braucht eine multifunktionale Beleuchtung.  Daher teilt sich die moderne Küchenbeleuchtung in drei Elemente auf:

  1. Grundbeleuchtung,

  2. Sekundärbeleuchtung

  3. und Akzentbeleuchtung.

Hier eine kurze Übersicht:

Grundbeleuchtung

Sie ist die Basis für jede Küchenbeleuchtung und gilt als Orientierung für das Lichtkonzept. Häufig finden hier Decken- oder Einbauspots mit einer Lichtstärke von 300 Lumen pro qm Anwendung. Die Leuchten sollten offen und pflegeleicht sein. Denn ein schnelles Abwischen verhindert die Bildung von Gerüchen und Lichtverfärbung.  

Sekundäre Beleuchtung

Arbeitsplatten, Herd, Spüle und Esstisch gilt es separat auszuleuchten. Am besten eignet sich dafür schattenfreies, kaltweißes Licht. Dieses sollte am Arbeitsplatz 70 bis 80 cm und am Esstisch 60 bis 70 cm über der Platte hängen.  

Für den Arbeitsbereich empfehlen sich Unterbauleuchten in Form von Spots oder Strahlern.  Das kegelförmige Licht von über dem Esstisch angebrachten Pendelleuchten sorgt für eine gemütliche und kommunikative Atmosphäre. Eine ungerade Anzahl wirkt dabei harmonischer.  

Akzentbeleuchtung

Diese Art von Leuchten sorgt für Akzente in der Küche. Durch sie entstehen eine angenehme Atmosphäre und Behaglichkeit. Am besten eignen sich dafür eine indirekte LED-Küchenbeleuchtung oder Downlights. Diese sind leicht zu verarbeiten, dimmbar und mit verschiedenen Farben kombinierbar. So entsteht ein ausgeglichenes und gemütliches Lichtkonzept. 

Inspiration für die Küchenbeleuchtung – wo hängt was?

Eine einfache Deckenbeleuchtung reicht in den meisten Küchen nicht aus. Um eine praktische Küchenbeleuchtung zu konzipieren, empfiehlt es sich, mehrere Leuchten zu kombinieren. Dafür ist es wichtig, zu planen, wo die Lichter zu positionieren sind.  

  • Kücheninsel: hängende Küchenlampen mit Schirm für den Fokus

  • Deckenbeleuchtung: Einbaustrahler, Deckenspots oder LED-Beleuchtung

  • Küchenschrank: Unterbauleuchten (Strahler oder Spots) oder Downlights

  • Esstisch: Pendelleuchten mit Schirm

  • Wohnbereich (offene Küche): dimmbare LED-Beleuchtung oder indirektes Licht 

Inspiration für die Küchenbeleuchtung – wo hängt was?

Küchenbeleuchtung – indirektes oder direktes Licht?

Küchenbeleuchtung – indirektes oder direktes Licht?
Küchenbeleuchtung – indirektes oder direktes Licht?

Bei der Planung des Lichtkonzepts steht oft indirektes oder direktes Licht zur Auswahl. Doch welches eignet sich am besten? Die Antwort ist einfach: beide.  

Denn kombiniert sorgen sie für optimale Lichtverhältnisse und es entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Nachfolgend noch ein paar Informationen über die jeweiligen Vorteile der beiden Lichtarten.  

Indirektes Licht 

Die indirekte Beleuchtung funktioniert in der Küche häufig als Stimmungsmacher oder Dekoration. Oft wird sie unter den Kanten von Schränken angebracht. Das indirekte Licht unterstützt das Lichtkonzept und lässt einzelne Elemente zusammenhängend wirken. So entsteht eine harmonische Küchenbeleuchtung. Meist ist indirektes Licht dimmbar. Dementsprechend lässt sich die Beleuchtung in der Küche flexibel nach Bedarf anpassen. 

Direktes Licht 

Die direkte Beleuchtung ist funktional als auch dekorativ. Sie strukturiert die Küche und findet immer im Arbeitsbereich Verwendung. Hier sorgt sie durch schattenfreies Licht für Konzentration und ein sicheres Kochumfeld. Direktes Licht kann jedoch auch Akzente setzen. So lassen sich z. B. einzelne Dekorationselemente mit direktem Licht in Szene setzen.  

Die optimale Küchenbeleuchtung mit LED

  • LED-Lampen bieten viele einzigartige Vorteile, die sie perfekt für die Küchenbeleuchtung machen: 

  • Küchenbeleuchtungen mit LEDs verbrauchen 90 Prozent weniger Energie

  • Durch ihre Dimmfunktion und diversen Farben sind LED-Leuchten flexibel einsetzbar.

  • Eine LED-Küchenbeleuchtung hat eine extrem lange Lebensdauer (35.000 Stunden). 

  • Im Vergleich zu traditionellen Lichtern enthalten LEDs keine giftigen Stoffe. 

  • Dank LEDs sinkt die Brandgefahr in der Küche. 

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Küchenbeleuchtung nachträglich einbauen – so geht‘s  

Auch bei der besten Lichtplanung für die Küche kann es passieren, dass etwas vergessen wurde. Dan heißt es, mit kleinen Änderungen nachzuhelfen. Je nachdem, wo nachzurüsten ist, fällt diese Aufgabe mehr oder weniger komplex aus. 

LEDs lassen ich am besten nachträglich in die Küchenbeleuchtung einbauen. Diese lassen sich ganz einfach in Form einer Leiste, Assistenzleuchte, Spot oder Ähnlichem anbringen. Damit ist schnell für indirektes Licht gesorgt.  

Für eine Nachjustierung bieten sich vor allem Hängeschränke, Sockelleisten und andere Möbel an. Häufig gilt es, diese noch mehr in Szene zu setzen.  

Bei komplexeren Nachjustierungen muss oft die Bohrmaschine her. Mit genügend Erfahrung sind auch diese kein Problem. Sollte jedoch die Erfahrung oder die Kabel fehlen, muss ein Elektriker her. Das gewährleistet die eigene Sicherheit und das die Leuchten tatsächlich funktionieren.  

Tolle Ideen für die Küchenbeleuchtung an der Decke

Tolle Ideen für die Küchenbeleuchtung an der Decke
Tolle Ideen für die Küchenbeleuchtung an der Decke

Die Planung des Lichtkonzepts in der Küche bietet viele Möglichkeiten. Ganz vorne mit dabei: die Grundbeleuchtung. Besonders für die Küchenbeleuchtung an der Decke gibt es tolle Ideen. Hier kann nämlich indirektes und direktes Licht für einen gemütlichen Look kombiniert werden.  

Stimmungsvolle Küchenbeleuchtung  

Eine der besten Ideen für die Küchenbeleuchtung an der Decke ist ein Trockenbau. Hinter der Kante verschwindet die Lichtquelle und spendet dennoch stimmungsvolles Licht. Die modernen LEDs die hier oft Verwendung finden sind dimmbar und farblich anpassbar. Das sorgt für Stimmung! So steht der nächsten Küchenparty mit Freunden nichts im Weg.  

Moderne Beleuchtung 

Die moderne Küche lebt vom offenen Design und hellen Licht. Daher sind hier Deckenspots eine tolle Idee für die Küchenbeleuchtung an der Decke. Diese können flexibel überall an der Decke verteilt werden und mit Pendelleuchten kombiniert werden. So entsteht eine moderne Beleuchtung, in der das Licht auch in die dunkelsten Ecken reicht. Ein echter Hingucker! 

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