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Garten gestalten

Garten gestalten

10 Ideen und Tipps für den Wohlfühlort

10 Ideen und Tipps für den Wohlfühlort

Den Garten zu gestalten, macht Spaß und ist für viele Gartenliebhaber ein dauerhafter Zeitvertreib. Doch egal ob neue Pflanzenarrangements, Blumenbeete oder Wasserspiele, ob als Entspannungsstätte zum Wohlfühlen oder als Gemüsegarten für Selbstversorger – die Gartengestaltung will gut geplant sein.

 

Wir geben euch zehn hilfreiche Tipps, wie ihr euren Garten schön gestalten könnt.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Garten neu gestalten: Womit fange ich an?

  1. Ist etwas kaputt und muss erneuert werden, z.B. Terrassenboden und Zäune?

  2. Sind die Wege im Garten praktisch angelegt?

  3. Gefallen die Pflanzen und Beete noch?

  4. Passt die Deko zur restlichen Gartengestaltung?

neu gestalten

Gestaltungsideen für den Garten

Nachdem alle kränkelnden Pflanzen ausgerissen und wacklige Betonplatten entfernt sind, ist wieder genug Platz für neue Gartenideen. Je nachdem, welche Wünsche du in deinem Garten umsetzen möchtest, haben wir verschiedene Tipps für die Gartengestaltung für euch. Hier haben wir ein paar mögliche Ideen aufgelistet, unter welchen Gesichtspunkten sich der Garten neu gestalten lässt.

Der Garten soll pflegeleichter werden.

In dem Fall eignen sich pflegeleichte Pflanzen wie Bodendecker. Sie wachsen rasch zu, verhindern Unkrautwuchs und sind jahrelang hübsch anzusehen. Eine automatisierte Bewässerung erleichtert die Gartenpflege zusätzlich.

Der Garten soll tierfreundlicher werden.

Ein kleiner Teich sowie Vogelhäuschen und Futterschalen sorgen dafür, dass sich Vögel, Frösche und andere Kleintiere im Garten wohlfühlen.

Der Garten soll gemütlicher werden.

Hier beschränkt sich die Planung vorwiegend auf die Sitzecke. Gemütliche Stühle, vielleicht sogar eine Hängematte, Deko und schöne Lampen verwandeln den Garten in einen persönlichen Wohlfühlort.

Der Garten soll pflegeleichter werden.

In dem Fall eignen sich pflegeleichte Pflanzen wie Bodendecker. Sie wachsen rasch zu, verhindern Unkrautwuchs und sind jahrelang hübsch anzusehen. Eine automatisierte Bewässerung erleichtert die Gartenpflege zusätzlich.

Der Garten soll tierfreundlicher werden.

Ein kleiner Teich sowie Vogelhäuschen und Futterschalen sorgen dafür, dass sich Vögel, Frösche und andere Kleintiere im Garten wohlfühlen.

Der Garten soll gemütlicher werden.

Hier beschränkt sich die Planung vorwiegend auf die Sitzecke. Gemütliche Stühle, vielleicht sogar eine Hängematte, Deko und schöne Lampen verwandeln den Garten in einen persönlichen Wohlfühlort.

Wer Bienen in seinem Garten summen hören möchte, sollte auf diese Pflanzen setzen:

  • Brombeere

  • Himbeere

  • Sonnenblumen

  • Margeriten

  • Löwenzahn

  • Glockenblume

  • Kräuter: Lavendel, Salbei, Rosmarin, Pfefferminze, Thymian

  • Bäume: Kirschbäume, Apfelbäume, Weiden, Linden

diese Pflanzen

Gartengestaltung: die besten Tipps

Im Folgenden haben wir zehn Gartengestaltungstipps für euch vorbereitet, die bei der Planung helfen und euren Garten in eine wahre Wohlfühloase verwandeln.

Tipp 1: Harmonisches Gartenbild

Bei der Gartengestaltung sind Ideen für jeden Bereich gefragt – seien es Sitzmöbel, Pflanzen oder Dekoartikel. Da kann es schon mal schwerfallen, sich für einen Stil zu entscheiden. Wer seine Gartenelemente jedoch wahllos zusammenstellt, läuft Gefahr, den Garten zu überfrachten. Vor allem für kleine Gärten gilt das Motto: Weniger ist mehr. Daher raten wir, sich vorher einen Plan für den Garten zu erstellen, und die einzelnen Gestaltungselemente so zu wählen, dass sie gut zusammenpassen.

 

Mögliche Gartenmottos sind z. B.:

Nutzgarten:

Verschiedene Gemüsebeete, Apfelbäume und Beerensträucher zieren den Garten.

Asiatisch:

Ein großer Teich mit Kois und einer Holzbrücke oder ein Steingarten mit Bonsais sorgen für asiatisches Flair im Garten.

Maritim:

Hier bestimmen Dekoartikel in Blau-Weiß, Leuchttürme und eine Sitzecke mit Strandkorb das Ambiente des Gartens.

Nutzgarten:

Verschiedene Gemüsebeete, Apfelbäume und Beerensträucher zieren den Garten.

Asiatisch:

Ein großer Teich mit Kois und einer Holzbrücke oder ein Steingarten mit Bonsais sorgen für asiatisches Flair im Garten.

Maritim:

Hier bestimmen Dekoartikel in Blau-Weiß, Leuchttürme und eine Sitzecke mit Strandkorb das Ambiente des Gartens.

Tipp 2: Die perfekte Sitzecke im Garten gestalten

Ob klein oder groß – in jeden Garten gehört eine Sitzecke. Hier bleiben garantiert keine Wünsche offen, denn dem Design von Gartenmöbeln sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt. Es gibt robuste Holzbänke, leichte Alu-Stühle oder moderne Garten Loungemöbel.

 

Damit die Sitzecke besonders gemütlich wird, sind hier ein paar Ideen für die Gartengestaltung:

 

  • Gemütlich abgetrennt: Ein Sichtschutz um Tische und Bänke sorgt für mehr Privatsphäre. Wenn möglich, bleibt dabei ein Bereich mit Blick auf den Garten frei. So können Gartenliebhaber den Ausblick auf ihren Wohlfühlort genießen und sich in der Idylle der Sitzecke entspannen.

 

  • Wettergeschützt: Um sich vor Sonnenstrahlen und Nieselregen zu schützen, eignen sich nicht nur Sonnenschirme. Auch eine Pergola, ein Baldachin aus Blättern oder ein schönes Segeltuch ermöglichen, bei fast jedem Wetter draußen zu sein. Zusätzlich verleihen sie dem Garten ein modernes Ambiente. Zur optischen Verschönerung der sonnengeschützten Ecken gibt es passende Schattenpflanzen, wie Buschwindröschen, Leberblümchen und Vergissmeinnicht. So ist der Garten praktisch und zugleich kreativ gestaltet.

 

  • Sicher und eben: Egal, wo sich die Sitzecke im Garten befindet – es empfiehlt sich, einen ebenen Untergrund zu wählen. Soll der Untergrund aus Pflastersteinen, Steinplatten oder Holzplanken bestehen, dürfen diese weder wackeln noch verrutschen.

 

  • Sinnlich duftend: Pflanzen um die Sitzecke herum sehen nicht nur schön aus. Einige verströmen auch ein intensives, herrliches Aroma, z. B. Beetrosen und Kräuter. Dabei lässt es sich gleich noch besser entspannen.

 

 Mehr zur Gestaltung einer gemütlichen Sitzecke im Garten erfährst du hier > 

Tipp 3: Gartengestaltung – Tipps für passende Pflanzen

Pflanzen können eine außergewöhnliche Wirkung im Garten entfalten. Sie dienen als Blickfang auf dem Rasen oder weisen Besuchern den Weg:

  • Bäume und Sträucher: Zwei gleiche Pflanzen eignen sich ideal, um einen Durchgang zu markieren, drei von einer Sorte kennzeichnen eine Grundstücksfläche und sechs bilden eine kleine Allee.

 

  • Freie Rasenfläche: Hierdurch erscheint der Garten größer und die Sicht wird nicht versperrt. So können Erholungsuchende den Blick von der Sitzecke über den gesamten Garten etwa bis hin zu den bepflanzten Beeten schweifen lassen.

 

  • Beete: Ein Garten mit einem flächig angelegten Beet wirkt harmonischer als mit mehreren verteilten Beeten. In der Beetform können Gartenfreunde aber ruhig kreativ werden. Es gibt runde, eckige oder wellenförmig angelegte Beete, die dem Garten das gewisse Extra verleihen.

 

  • Kletterpflanzen: Wer den Garten nicht überladen möchte, kann zu Kletterpflanzen greifen. Diese benötigen vergleichsweise wenig Platz und verschönern Hausfassaden oder einzelne Bäume. Auch langweilige Sichtschutzwände lassen sich dadurch attraktiver gestalten.

 

Tipp 4: Deko für schöne Gartengestaltung

Der Rasen ist gemäht, die Möbel glänzen und die Pflanzen blühen in ihrer bunten Farbenpracht – und trotzdem fehlt das gewisse Extra? Durch individuelle Gartendeko lässt sich das Outdoor-Wohnzimmer ganz leicht aufpeppen.

 

Für jeden Geschmack und jede Stilrichtung ist etwas dabei, z.B.:

  • Laternen

  • Windspiele

  • Krüge

  • Figuren und Statuen

  • Feuerschale

Tipp 4: Gartendeko für das gewisse Extra

Tipp 5: Möbel-Upcycling für Gartenideen mit kleinem Budget

Bei der Gartengestaltung spielen nicht nur Blumenformationen und Pflanzenarrangements eine Rolle. Es kommen auch verschiedene Töpfe und Beete zum Einsatz. Mit einigen originellen Ideen lässt sich der Garten kreativer gestalten. So sorgen etwa gebrauchte Gegenstände und ausgediente Möbelstücke für einen Hauch Vintage-Flair, z. B.:

 

 

  • Geschirr

  • Schuhe

  • Badewanne

  • Kommoden oder einzelne Schubläden

 

 

Um den Vintage-Look komplett zu machen, eignen sich robuste Pflanzenarten, wie Sukkulenten oder pflegeleichte Hornveilchen.

Tipp 6: Stauraum für mehr Ordnung im Garten

Gartenzubehör, wie Decken und Sitzkissen, sollte über Nacht wetterfest verstaut werden können. Für kurze Laufwege empfehlen wir eine Gartenbox. Sie bietet viel Stauraum und ist stabil genug, um bei geschlossenem Deckel als weitere Sitzgelegenheit zu dienen. Abschließbare Modelle schützen zudem vor Diebstahl. Im schlichten und zeitlosen Design bleibt die Gartenbox unaufdringlich und lässt sich dadurch in jeglichen Gartenstil integrieren.

Tipp 7: Lichter einen gemütlichen Abend im Garten

Schummriges Licht verleiht dem Garten eine wohlige Atmosphäre am Abend oder setzt bestimmte Gartenelemente besonders in Szene. Dabei gibt es eine Vielzahl an Beleuchtungsmethoden, die den Garten schön gestalten:

 

 

  • In den Boden eingelassene Spots

  •  Wegeleuchten 

  • Lampen für die Montage an der Hauswand

  • Laternen

  • Tischlampen

  • (Bunte) Lichterketten

 

Für eine umweltfreundliche Gestaltung des Gartens eignen sich vor allem Solarlampen. Außerdem ist entscheidend, was angestrahlt wird, um unterschiedliche Wirkungen zu erzielen. So setzt direktes Licht auf Holz und Stein markante Lichtakzente, während der Schein auf das Laubwerk von Büschen lediglich ein dezentes Hintergrundschimmern erzeugt.

Tipp 8: Wasser macht den Garten zur Wohlfühloase

Zu den Gartentrends 2022 gehören u. a. Schwimmteiche und Springbrunnen. Wem der Aufwand zu groß ist oder wer nicht genug Platz hat, sollte stattdessen über einen kleinen Teich nachdenken. Denn etwas Wasser verwandelt jeden Garten in eine Wohlfühloase. Leises Wasserplätschern entspannt die Nerven und lockt tierische Besucher an – und wer sieht nicht gerne den Spatzen beim Baden zu?

Tipp 9: Ungenutzte Ecken im Garten sinnvoll gestalten

Wer in seinem Garten auf eine leere Ecke schaut, hat zahlreiche Möglichkeiten, diese attraktiver zu gestalten:

 

 

  • Ist die Gartenecke durch zwei zulaufende Hecken oder Wände eingefasst, eignet sie sich ideal als Sitzbereich. Hier ist kein zusätzlicher Sichtschutz nötig, um einen ruhigen Rückzugsort zu schaffen.

 

  • Eine versteckte, schlecht einsehbare Ecke bietet sich an, um Gartengeräte zu verstauen. In einem Gartenhäuschen sind sie vor Wind und Wetter geschützt untergebracht.

 

  • Auch als Arbeitsbereich für Hobbygärtner lässt sich solch eine Ecke nutzen, etwa mit einem bereitstehenden Tisch zum Umtopfen von Pflanzen.

 

  • Bestimmte Dekorationsgegenstände lassen sich in einer Ecke noch besser in Szene setzen, z.B. eine Skulptur, eine Bank oder eine besondere Zierpflanze.

 

Tipp 10: Kleinen Garten groß gestalten

Vielerorts gibt es nur relativ kleine Gärten. Vor allem Großstädter können mit diesen Ideen ihren Garten größer gestalten:

 

 

  • Terrassen und Wege lassen sich optisch vergrößern, wenn sie aus Holz oder kleinen Steinen zusammengesetzt sind. Große Platten lassen einen kleinen Garten dagegen noch kleiner wirken.

 

  • Die Grundstücksgrenze rückt augenscheinlich in die Ferne, wenn Pflanzen nach ihrer Größe gestaffelt angeordnet werden. Niedrige Pflanzen gehören in den Vordergrund, höhere dahinter.

 

  • Wellenförmige Rasenflächen, Beete oder Wege verleihen kleinen Gärten einen natürlichen Schwung. Auch tortenstückförmige Flächen, die zu einer Seite eng und zur anderen auseinanderlaufen, schaffen ein Gefühl von Weite.

 

 

 Mehr Tipps für die Gestaltung eines kleinen Gartens > 

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